Wo werden Erinnerungen gespeichert?

Dies wird mein erste Blog-Eintrag mit eigenem Text. Ich hoffe er wird nicht allzu gut, ansonsten ist die Latte von Beginn an zu hoch.

Jedenfalls starte ich gleich mit einem komplizierten Thema. Ich habe mir heute Gedanken dazu gemacht, wo speichert ein Mensch seine Erinnerungen?

Ich bin überzeugt, ein Mensch, wie er hier auf Erden lebt, ist eine Verbindung (Synthese) aus Körper, Geist und Seele. Der Körper ist der grobstoffliche Teil. Der Geist ist für mich das Gehirn. Und die Seele ist der Herzensteil. Die Seele ist in meiner Vorstellung in Zeit und Raum unendlich.

Also, wo werden die Erinnerungen gespeichert? 

Die Gedanken, also etwa Bilder, Worte etc. speichert das Gehirn, also der Geist. Schliesslich hilft uns das Gehirn zu hören, zu sehen, zu riechen, zu lernen etc. Das Gehirn verarbeitet all diese Eindrücke. Das ist eher der sachliche Teil.  

Gefühle speichert der Körper, weil der sie ja erlebt – das Herzklopfen, die schwitzigen Hände, die Schmetterlinge im Bauch… 

Und was bleibt für die Seele? Nix… Hmm… Wenn doch die Seele in einen Körper kommt, um als Mensch Erfahrungen zu sammeln, wie soll sie die Erfahrungen dann mitnehmen, wenn die im Gehirn und im Körper sind? Keines dieser zwei Teile nimmt die Seele mit, wenn ein Mensch stirbt. Sonst hätten die Seelen, deren menschliche Hülle kremiert wird, echt die Arschkarte.

Es ist klar, dass die Seele sowohl die Erinnerungen aus dem Kopf, wie auch Gefühle „mit nimmt“. Das zeigt sich klar bei einem Jenseitskontakt. Die Verstorbenen zeigen einem Medium die Gefühle, die Erinnerungen – das kann jeder mediale Mensch bestätigen. Also nimmt die Seele diese mit.

Vielleicht hat die Seele vollen Zugriff auf die Speicher des Gehirns und des Körpers und nimmt von dort die Erinnerungen mit, wenn sie den grobstofflichen Körper beim Sterben verlässt. Oder das Gehirn und der Körper sind während unserem Leben die Empfänger und gespeichert werden die Daten dann eben doch bei der Seele.

Warum bin ich überhaupt auf diese Frage gekommen? 

Meine Mama hatte Alzheimer und man weiss, dass das Gehirn einer an Demenz erkrankten Person – ACHTUNG, Trigger-Warnung! – durch die Krankheit schrumpft oder „verschrumpelt“. Ich als pragmatisch denkender Mensch und ehemalige Informatikerin kann mir nicht vorstellen, dass in einem geschrumpften Gehirn dieselbe Menge Daten (Erinnerungen) Platz hat, wie in der grossen, gesunden Hirnmasse. Da ich aber nicht davon ausgehe, dass die Seele meiner Mama „mit leeren Händen“ gegangen ist, müssen irgendwie die Erinnerungen zu ihr (also zu der Seele) gelangt sein.

Tja, mein vernetztes Denken kann enorm hilfreich sein im Leben, aber es kann auch zu verwirklichen Gedanken führen…

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